Start | Auslandsstudium | Erfahrungsbericht

www.raumreise.com

Anastasia Reise

Portfolio

 

info@raumreise.com

Erfahrungsbericht Auslandsstudium Italien

Vorwort

Schon vor meinem Semester in Italien konnte ich mir vorstellen, dass diese Erfahrung etwas Besonderes sein wird. Im Nachhinein möchte ich die Zeit nie mehr missen und ich bin sehr erstaunt darüber was so eine Zeit im Ausland mit einem macht. Es sind nicht nur die Kontakte die man knüpft und die ganzen neuen Eindrücke. Man lebt in einer neuen Umgebung und beginnt sich der Herausforderung anzunehmen. Während der Zeit durchläuft man mehrere Prozesse. Am Anfang war ich sehr begeistert von allem. Dann bin ich durch das Wohnen tiefer in den Alltag eingetaucht und mehr und mehr habe ich auch erkannt was mich im Ausland aber auch zu Hause glücklich macht. Vorher konnte ich einige Dinge nicht so deutlich sehen und schätzen wie jetzt. Dafür habe ich viel Leichtigkeit mitnehmen dürfen, die uns in Deutschland vielleicht manchmal etwas fehlt. Ich habe entdeckt was mich glücklich macht und wie viele Möglichkeiten so eine große Welt bietet. Über den Tellerrand zu schauen ist wirklich eine super Erfahrung, mit allen Höhen und Tiefen kann ich das nur jedem ans Herz legen!

Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes

Zu Beginn meines Master-Studiums in Weimar wusste ich, dass ich gerne ein Auslandsstudium anstreben würde. Da mich die italienische Sprache schon länger interessiert hatte entschloss ich mich, mich sofort für einen Sprachkurs an der Universität anzumelden. Diesen begann ich im 1. Master-Semester. Es folgten zwei weitere Aufbaukurse und ein Vorbereitungskurs für Studenten, die sich dazu entschließen, nach Italien gehen. Während der sechs Wochenstunden im Sprachkurs, verfestigte sich immer mehr der Wunsch in mir, für eine längere Zeit in das betreffende Land zu gehen und Kultur und Menschen, die Universität kennenzulernen sowie die Sprache weiter zu vertiefen. Dafür bewarb ich mich noch im ersten Master-Semester. Ich reichte mein Portfolio und mein Motivationsschreiben ein und bekam meinen Wunschplatz in Florenz in Italien.

 

Die Gastuniversität erhielt von mir die Empfehlung der Bauhaus-Universität und dann setzte ich mich per E-Mail mit Frau Ruana Fiorucci vom Erasmusbüro (Ufficio Relazioni Internazionali Scuola di Architettura di Firenze, via Micheli, 2 - 50121 Firenze) in Verbindung und mir wurde alles weitere zum Bewerbungs- und Einschreibeverfahren mitgeteilt. Die Bewerbung war bis einen Monat vor Beginn des neuen Semesters möglich. Wenn man den Platz sicher hat kann man sich sofort nach einer Fahrt ins Ausland umsehen. Es gibt die Möglichkeit mit dem Zug direkt von Weimar über München nach Florenz zu fahren oder eine Mitfahrgelegenheit z.B. über BlaBla-Car zu suchen. Flüge sind mit easyjet von Berlin-Schönefeld nach Pisa (Toskana) möglich. Von dort aus kostet ein Bus direkt vom Flughafen nach Florenz (Bahnhof/Stazione), 5,99 Euro. Die Fahrt dauert eine Stunde und ist sehr komfortabel.

Con la pazienza
si vince tutto.

 

Mit Geduld schafft
man alles.

 

italienisches Sprichwort

zurück

Studium an der Gasthochschule

Die Stadt Florenz bietet sehr viele Studienrichtungen an. Die Studenten, die zum Sommersemester neu ankommen haben in gewisser Weise das Nachsehen denn es gibt weder eine Einführungsveranstaltung für neue Studenten, noch eine Begrüßung von Seiten der Universität. Man steht also zunächst ohne Kontakte, völlig verlassen da und sucht nach Anschluss. Mein erster Kontakt an der Universität war mit dem Erasmus-Büro. Hier hängen alle aktuellen Kurse auf A4-Blättern vor dem Büro aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man über die Website der Hochschule, nicht zur Organisation der Kurse gelangt, da die Kurse meistens nicht aktuell sind. Ich habe mir also zunächst am Erasmus-Büro einen Überblick, über die Kurse und die Standorte der Seminare gemacht. Für Architektur-Studenten besteht die Möglichkeit auch Kurse aus dem Bereich Produktdesign zu wählen, da die beiden Fachbereiche in der Fakultät Architektur zusammengefasst werden. Die Kurse bei den Produktdesignern haben jedoch einen entscheidenden Vor- und Nachteil für mich gehabt. Der Vorteil war, die Fakultät ist sehr neu und modern, es gibt großzügige Vorlesungssäle jedoch ist der Nachteil man muss 50 Minuten bis zur Fakultät mit dem Bus vom Bahnhof aus fahren. Man bekommt vom Erasmus-Büro einen Zettel auf dem die Busverbindungen zur Produktdesign-Fakultät beschrieben stehen. Leider sind die Angaben nicht korrekt und so kam es, dass ich mit einer anderen Studentin außerhalb von Florenz, auf einem Feld landete, in der Nähe der Fakultät Astronomie und nahe des Unisport-Zentrums. Ich habe auf Grund der großen Entfernung ausschließlich Kurse an der Architektur-Fakultät gewählt.

 

Leider wurde in meinem Semester nur ein Kurs in englischer Sprache angeboten. Auf dies war ich jedoch gefasst und suchte mir auch zum Lernen der Sprache noch einen Kurs auf italienisch und meldete mich gleich nach Ankunft im Sprachen-Zentrum für einen begleitenden Sprachkurs an.

 

Man sollte vielleicht vor Ankunft wissen, dass es an einer italienischen Universität in den meisten Fällen nur Frontalunterricht gibt. Da ich auf der Suche nach einem praktischen Seminar (Zeichenkurs etc.) gewesen bin, war ich zunächst sehr enttäuscht da sich meiner Ansicht nach, ja genau die Umgebung mit den wundervollen Gassen von Florenz, den prachtvollen Kirchen und der traumhaften Landschaft der Toskana, für solch eine Art von Kurs geradezu perfekt anbietet.

 

Ich suchte mir also einen Kurs heraus, der von praktischen Eigenübungen begleitet war (Fotokurs). Die Unterrichtssprache war italienisch und die Veranstaltung dauerte vier Stunden ohne Pause. Solche Zeiten ist man zunächst aus Deutschland ohne Pause und dann noch auf einer neuen Sprache nicht gewohnt. Ich war nach der Veranstaltung immer sehr müde, da mein Gehirn auf Hochtouren lief, um der Veranstaltung zu folgen. Die Nacharbeit war auch nicht gering da ich Vieles übersetzen musste oder Kommilitonen nach Hilfe fragen musste. Der Kontakt über E-Mail zum Professor direkt war nicht möglich. Ich bekam nach drei E-Mails noch immer keine Antwort auf meine Fragen zur Prüfungsvorbereitung. Dies habe ich als sehr negativ empfunden da ich zu Beginn sehr motiviert war und die Motivation zum Ende sehr stark sank, da ein Kontakt nicht möglich war.

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Auch wenn es leider keine Begrüßung oder Bekanntmachung von Seiten der Universität, für die Studenten gab, fand ich schnell Kontakte. Ich war darauf bedacht, mir ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft mit Muttersprachlern zu suchen.

Somit hatte ich gleich Anschluss an die Sprache, das Leben und die Eigenheiten vor Ort. Ich wurde von meinem Mitbewohner zum Abendessen, zu seinem Professor mitgenommen und so lernte ich auch den Umgang zwischen Lehrenden und Studenten an der Universität kennen. Dies beeindruckte mich stark, da es fast einen familiären Eindruck für mich hinterließ.

 

Von einigen Erasmus-Organisationen (ESN und ISF, auf Facebook zu finden) wurden regelmäßig Ausflüge in andere Städte angeboten. Ich fand jedoch an der Fakultät schnell Kontakte und so organisierten wir unsere eigenen Ausflüge. Zu sechst ging es dann für eine Woche über die Osterferien nach Sardinien für nur 15 Euro pro Flug von Pisa nach Cagliari. Auch mit meinem Besuch erkundete ich die Gegend, sowohl mit dem Auto aber auch das Zugfahren bietet sich in Italien unbedingt an! Man kann für nur 19 Euro von Florenz nach Rom fahren. Innerhalb von 1 1/2 Stunden ist man mit einem hochmodernen Schnellzug (ohne Verspätung! :-)) dort. Da kann sich die Deutsche Bahn wirklich etwas abschauen!

 

Der Campus der Universität lädt auch zum Kontakte knüpfen ein und die Mensa sollte meiner Meinung unbedingt genutzt werden. Florenz ist für Studenten eine sehr teure Stadt und in der Mensa bekommt man ein sehr gutes, schmackhaftes und großzügiges Mittagessen für 4 Euro. Dies ist ein wirklich guter Preis im Verhältnis zu den Lebensunterhaltungskosten. Zusätzlich kann man in der Mensa alle Getränke frei bekommen und natürlich auch in Kontakt mit anderen Studenten kommen oder das Internet nutzen.

Chi lascia la strada vecchia per la nuova, sa quel che lascia ma non quel che trova.

 

Wer die alte Straße für eine neue verlässt, weiß, was er verlässt, aber nicht, was er findet.

 

italienisches Sprichwort

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Weitere Kontakte knüpfte ich schnell über das Sprachen-Zentrum (Centro Linguistico di Ateneo). Hier sind Studenten und andere Sprachinteressierte aus aller Welt zu finden. Die zwei Kurse, die ich dort belegt habe, waren das Beste was mir passiert ist! Die Lehrerin (Dott.ssa M. D. Martini) ist wirklich eine kompetente Person und ich lernte bei ihr neben der Sprache, sehr viel über Italien aber auch über die Kulturen aus aller Welt. Wir erarbeiteten Vorträge und stellten unsere Heimatländer vor, schauten Filme oder diskutierten auf italienisch die aktuelle politische Weltlage. Alles in allem eine tolle Bereicherung! Mit dem Sprachkurs organisierten wir regelmäßig treffen und Grill-Abende, um gemeinsam Italienisch zu sprechen und etwas über die anderen Länder zu erfahren. Jeder brachte ein typisches Gericht oder eine Spezialität seines Landes mit.

 

Über die zwei Kurse an der Universität, das Sprachen-Zentrum und über meine offene Art, auch der Sprache gegenüber, lernte ich immer mehr Leute kennen. Ich versuchte die Sprache zu sprechen wo ich nur konnte aber auch Englisch begleitet mich hin und wieder in meinem Alltag.

 

Vor dem Auslandsaufenthalt bereitete ich mich an der Universität mit zwei Sprachkursen vor. Zu Beginn im Ausland merkte ich, dass ich sehr viel verstehen konnte jedoch viel es mir sehr schwer zu sprechen. Dies legte sich nach und nach und ich traute mir immer mehr zu. Die Fortschritte haben bei mir wahre Glücksgefühle hervorgerufen. Ich habe schnell begriffen, dass die Sprache der Schlüssel zum Land und den Menschen ist.

 

Nach einem halben Jahr kann ich nun gut auf italienisch kommunizieren, jedoch hätte ich zum weiteren Verfestigen der Sprache, etwa noch einmal die gleiche Zeit benötigt. Ich liebe die italienische Sprache und ich möchte gern dran bleiben, dass ist mein Ziel und Wunsch.

Alltag, Freizeit, Stadt und Wohnen

Florenz ist eine Stadt die wirklich viel zu bieten hat. Für Studenten der Fakultäten Kunst und Architektur stehen mit einem gültigen Libretto (Studentenausweis) alle Museen und Kirchen kostenlos zum Besichtigen zur Verfügung. Dies sollte man meiner Meinung nach auch unbedingt nutzen.

 

Da im Sommer sehr viele Touristen in Florenz unterwegs sind und der große Ansturm ab Mai so richtig los geht, empfiehlt sich zuvor oder nach der Touristenzeit sein eigenes Kulturprogramm zu verfolgen, da man so, langes Anstehen und riesige Touristengruppen etwas umgehen kann.

 

Zum wohnen würde ich eine Unterkunft in der Nähe des Stadtkerns empfehlen. Gerade als Frau bietet sich dies nachts wirklich an. Ich habe zu Beginn etwas außerhalb gewohnt und am späten Abend war mein Heimweg alleine nicht wirklich schön. Während meiner Zeit in Florenz bin ich dann noch einmal umgezogen, etwa zur Halbzeit. Die Lebensqualität hat sich für mich in der Nähe zum Stadtzentrum enorm verbessert. Mit einem Fahrrad kann man alles schnell erreichen. Wenn einem der Fahrstil der Italiener zu riskant ist und wie ich selbst einen Autounfall gleich zu Beginn hatte, dann empfiehlt sich auch eine Monatskarte für den Bus für 23 Euro Studentenpreis. Mit dieser Karte ist man super flexibel und kann Bus, Bahn sowie Straßenbahn nutzen. Jedoch ist es etwas schwierig diese Karte zu bekommen. Man braucht hierzu etwas Hartnäckigkeit und geht am besten mit einem Nachweis oder einem Libretto der Universität und einem gültigen Ausweis zum Hauptbahnhof (Stazione Santa Maria Novella) und erwirbt ein Studententicket über das Unternehmen „ataf.“ Da man bis zum 27. Lebensjahr einen Anspruch auf dieses Ticket hat sollte man sich nicht abwimmeln lassen.

 

Die Wohnungssuche gestaltete sich für mich recht einfach. Zur Ankunft habe ich für zwei Wochen eine Unterkunft über „airbnb“ gebucht um dann von hier aus ein Zimmer vor Ort zu suchen. In der ersten Woche hatte ich bereits unter drei Besichtigungen, ein Zimmer gefunden. Jedoch ist hier große VORSICHT zu beachten! Ich wusste nicht, dass es nicht üblich ist eine Kaution zu bezahlen. Ich habe eine Monatsmiete Kaution vorgestreckt. Leider ist es weit bekannt, dass viele Vermieter in Florenz darauf spekulieren, dass sie den Studenten nach dem Auslandssemester nie wieder sehen und so wird leider sehr oft die Kaution einfach nicht zurückgezahlt. Auch ich habe meine Kaution nicht wieder erhalten und musste somit mein Auslandssemester früher beenden als gewünscht. Es wurde in Florenz ein spezielles Büro eingerichtet für ausländische Studierende, die ihre Kaution nicht wieder bekommen. Bei mir war es leider ohne Erfolg. Also lieber etwas ohne Kaution suchen und kein Geld bar übergeben sondern nur per Überweisung.

 

Wenn es um Lebensmittelkosten oder Kosten für Medikamente geht so wird man bald sehen, dass es uns in Deutschland doch sehr gut geht. Für einen Studenten ist Florenz eine sehr teure Stadt. Ich wollte mir dadurch jedoch meinen Aufenthalt nicht verderben lassen. Die Zeit hat gezeigt, dass man seine Nischen finden kann. Es empfiehlt sich für Studenten mit einem begrenzten Budget, die Mensa zu nutzen oder selbst zu kochen und die sehr frischen und köstlichen Lebensmittel direkt auf dem Markt einzukaufen.

 

Märkte gibt es in Florenz sehr viele und man hat eine bessere Qualität als im Supermarkt und spart auch noch deutlich. Auf dem Markt war ich bald mit den Marktfrauen meines Lieblingsstandes “per DU“ und so geschah es dann, dass ich mich für nur fünf bis zehn Euro eine ganze Woche von sonnen-gereiftem Obst, Gemüse, Fisch und Eiern versorgen konnte. Immer wenn ich die Papiertüten voller Vorfreude Zuhause auspackte, gab es hin und wieder noch eine kleine Überraschung zu finden. So hatte ich mal frische Zitronen oder Zucchini etc., die ich nicht bestellt hatte mit drin. Kontakte waren auch in kleinen Läden schnell geschlossen. So hatte ich eine Stamm-Bäckerei und natürlich eine Stamm-Bar an der es jede Menge Paste (kleine italienische Törtchen), frisch gepressten Orangensaft (Spremuta) und natürlich italienischen Caffé gab. Die kulinarischen Köstlichkeiten sind unbedingt durch zu probieren!

Gesundheit und Sport

Falls man gesundheitliche Probleme hat, ist es sehr wichtig, sich gut auf das Auslandssemester vorzubereiten. Alle Medikamente, die man braucht sollte man bestenfalls mitnehmen. Jedoch gibt es in Italien manche Medikamente, die bei uns rezeptpflichtig sind, frei verkäuflich. Ich selbst bin starke Pollenallergikerin und in Florenz wurde ich leider auch zur Asthmatikerin. Was ich vor dem Auslandssemester nicht wusste ist, dass Florenz die Stadt in Italien ist, die am wenigsten für Allergiker geeignet ist. Florenz liegt im Tal und spätestens wenn die Pollenzeit beginnt und es heiß wird hat man als Allergiker ein echtes Problem. Die Stadt befindet sich dann wie in einem Kessel und im Sommer gibt es sehr viel Smog und wenig Luftzirkulation. So ist man regelrecht gefangen in pollengesättigter Luft. Die Toskana bietet eine große Auswahl an Vegetation. Für das Auge ist es einfach nur wunderschön, für einen Allergiker ist es dann kaum auszuhalten. Kleine Mückenstiche wurden bei mir zum großen Problem. Die Mücken bringen die Pollen beim Stechen mit und verursachen riesige geschwollene Stiche, die über eine Woche zum Abheilen brauchen. Ich selbst hatte solche großen gesundheitlichen Problem bis hin zum allergischen Schock, dass ich meinen Auslandsaufenthalt fast im Mai abbrechen musste. Diese Zeit war leider die schlimmste Phase in meinem Auslandsaufenthalt. Ich fand schließlich vor Ort eine deutsche Pulmologin. Jedoch muss man die Behandlung zunächst bar bezahlen (70 Euro für einmal abhören und Rezept). Eine europäische Versicherungskarte hilft einem dann nicht viel.

 

Wenn man wie ich im Vorhinein eine Zusatz-Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hat, kann man sich das Geld für Behandlungskosten oder Medikamente, leicht zurück holen. Ich würde dies unbedingt empfehlen!

 

Für Sport- und Freizeitangebote steht der Uni-Sport zur Verfügung. Jedoch befindet sich das Sportzentrum sehr weit außerhalb. Ich habe mich aus diesen Gründen dazu entschieden, mir ein Yogazentrum zu suchen welches in meiner Nähe war. Ich habe pro Monat 30 Euro (Studententarif) bezahlt, es war sehr gut und es wurden viele verschiedene Kurse angeboten.

Rückblick

In Florenz empfehle ich sehr die Zeit vor dem großen Tourismusansturm zu nutzen. Die Uffizien sind unbedingt mit Zeit zu besichtigen sowie der Dom und der Piazza Michelangelo. Abends war ich sehr gerne im Süden z.B. in Santo Spirito unterwegs. Aperitivo ist in Italien weit verbreitet. Davon gibt es überall Angebote. Es findet meistens von 19 Uhr bis 21 Uhr statt und man bekommt einen Cocktail (tradizionell Aperol Spritz) mit einem Buffet. Hier gibt es Salate und kleine Spezialitäten, Oliven, Pizza und kleine Snacks. Für nur 5 Euro ist das sehr oft zu finden und man kann sich wirklich satt essen :-). Des Weiteren empfehle ich unbedingt die günstigen Zugverbindungen zu nutzen und die traumhafte Toskana zu erkunden. Ein Fahrrad bietet sich für den Stadtverkehr auch an und um kleine Ausflüge zu machen. Für mich als Allergikerin war das leider im schönen Monat Mai nicht möglich. Ich würde unbedingt empfehlen mit Italienern zusammen zu ziehen wenn ihr die Sprache lernen wollt. Das hat mir sehr geholfen! Alles in allem eine tolle Zeit!

Tipps auf einen Blick

Sprache:

  • Centro Linguistico di Ateneo
    (Via degli Altani 58 - Firenze)
  • wohnen in Wohngemeinschaften mit Italienern

 

Sport:

  • Yogazentrum Jiva, http://web.jiva.it/ , sehr studentenfreundlich

 

Aperitivo:

  • Caffè degli Artigiani Gelateria della Passera
    (Via dello Sprone, 16 / 50125 Firenze)
  • Kitsch Devx
    (Via S. Gallo, 22 / 50129 Firenze)

 

Mobilität:

  • Monatskarte für Studenten bei ataf und/oder Fahrrad, Züge um andere Städte zu erkunden
    (italotreno oder trenitalia)

 

Versorgung studentisch und frisch:

  • Mittagessen in Architekten-Mensa
  • Pizza Gusto
    (Santo Spirito)
  • Märkte nutzen für frisches Obst, Gemüse, Käse, Schinken, Fisch etc.!
  • Eisdiele: Gelato Santa Trinita
    (Piazza Frescobaldi, 11/12 R) für mich: BESTE EISDIELE IN GANZ FLORENZ!!! (Eis wird noch traditionell selbst hergestellt ohne chemische Zusätze)

 

Märkte:

  • Piazza delle Cure
  • Cascine etc…..

 

Wohnen:

  • Zimmer finden über Facebook (Studio a Firenze - Cerco/Offro CASA)
  • http://www.subito.it/annunci-toscana/affitto/camere-posti-letto/toscana/firenze/?q=Camera

 

Ausflüge:

  • zunächst Sehenswürdigkeiten in Florenz: Gärten (Boboli), Uffizien, Museen, Kirchen etc…
  • Fiesole (toller Blick über Florenz und schönes Ambiente), Arrezzo, Pisa, Siena, Rom, die Weinberge der Toskana (Chianti, Kloster Camaldoli), Sardinien von Pisa aus mit Ryanair, Cinque Terre, Viareggio

 

Gesundheit:

  • Ärztezentrum http://www.icare-cro.com/elenco.html

 

Gegen Moskitos (im Sommer sehr heftig! besonders in Flussnähe):

  • Netz am Fenster, Citronella Körperspray (auf Naturbasis), ParaKito-Mückenband für Arme und Füße, für danach ist das Einzige was wirklich hilft Fenistilgel (alles erhältlich in der Apotheke vor Ort)

 

Bibliothek mit tollem Blick:

  • Biblioteca delle Oblate (Dell’Oriuolo,Via dell‘Oriuolo, 24 / 50122 Firenze), zum Lernen, Verweilen, Kaffee trinken, Ausblick genießen, Kontakte knüpfen

 

Restaurant und Bar
(in einer Bar findet man Kuchen, Brioche, Paste, alle Kaffeespezialitäten etc.):

  • Bar (Patisserie) - „Antica bottega del pane caffè“ (Via Vincenzo Borghini /50133 Firenze)
  • Bar und traditionelles Focaccia -Un Caffè of 50121(Via Cesare Battisti, 2/Firenze)
  • Osteria - „I Riffaioli“ (Via del Ponte alle Riffe, 4 / 50131 Firenze), sehr zu empfehlen ist der Mittagstisch: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 8 bis 10 Euro für drei Gänge traditionelle italienische Küche in tollem Ambiente, von außen unscheinbar innen entzückend
  • Pizzeria - „Pizzeria San Domenico“
    (Piazza S. Domenico, 11 / 50014 Fiesole FI), eignet sich sehr für einen Ausflug nach Fiesole, Pizza ist top!
  • Pizzeria - „Gusta Pizza“
    (Via Maggio, 46R/ 50125 Firenze)

Kontakt | Impressum